Wir schreiben ein mittelalterliches Buch

1.1.             Vermittlungsziel

Wesentlich:

  • Bücher sind aufwändig
  • Wertvoll
  • Lesen und schreiben kann nur wer es braucht

Zusatz:

  • Schreiben mit Gänsefeder ist anders als Füllfeder
  • Fehler passieren beim kopieren, können auf Pergament ausgekratzt werden
  • Manche Fehler bleiben im Text und werden so immer weiter kopiert.

1.2.             Ablauf      

Lesen können im Mittelalter oft nur Menschen die das benötigen. Händler schreiben ihre Geschäfte auf, Priester lesen die Bibel,… Nicht jeder kann lesen. Wir erstellen jetzt gemeinsam ein Buch

Jeder malt eine Buchseite. Vorlage/Inspiration sind Orginalebilder von Seiten. Es soll jedenfalls der Text drauf sein (ein paar lateinische Worte vom Anfang des neuen Testaments, jeder hat andere). Gestaltung ist frei, mit Feder und Tinte und/oder mit Pinsel kann gemalt werden .

A5 Seiten sind vorbereitet, am linken Rand sollte eine 2cm Trennlinie sein damit Platz für die Bindung bleibt. Jeder macht eine Seite fertig, nach der Trocknung (am Abend) wird das Buch zusammengenäht (dürfte die japanische Bindung sein, recherche notwendig).

Einige werden merken, dass sie nicht lesen können was da steht → das ist die Erkenntnis wie es sich anfühlt wenn man schreiben (die Feder führen) aber nicht Lesen (verstehen) kann was man schreibt. Können Fehler damit leichter verbreitet werden weil es keine Selbstkontrolle gibt und der Abt nicht alle Seiten so genau prüfen kann?

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