Geschichte zum Anfassen 2026

Diese Jahr haben wir die Schulveranstaltung „Geschichte zum Anfassen“ in Hainburg wieder auf der Burgruine abgehalten. Wie jedes Jahr kamen rund 40 Klassen zu einer Stadtführung und unseren 6 interaktiven Stationen auf dem Schlossberg. Jede Station hat 10 Minuten Präsentation, Mitmachen, Ausprobieren und Mitreden geboten.

Nach einem sportlichen Aufstieg gabs eine kurze Pause vor der neu ausgebauten Küche. Die Arbeitsgruppe Schlossberg hat mit einer Wassernebelanlage sogar im Freien für annehmbare Temperaturen gesorgt.

Musik

Auf der ersten Station hat Florian (von Trollferd, http://www.trollferd.at/) Musik gespielt und mit Begeisterung historische Instrumente präsentiert.

Alltag

Danach hat Jakub die Klasse in den Alltag des Hochmittelalters geholt. Mit Feuer machen, Schlafen, Essen, Schuhen und mehr hat er begreifbar gemacht, was ein Reel nicht schafft 😉

Schmiede

Axel hat mit tatkräftiger Unterstützung der Kinder einen Nagel geschmiedet. Alle Schritte der Produktion waren schön zu beobachten. Den abgeschreckten (weil kalten) Nagel durfte die Klasse mitnehmen, er wird in der nächsten Station gebraucht.

Holzhandwerk

Beim Holzhandwerk war intensives Ausprobieren angesagt. Für viele gab es eine Aufgabe, wer noch Energie hatte konnte sich abwechslen. Wir haben:

  • mit dem Löffelbohrer gebohrt
  • mit Holzstemmeisen ein eckiges Loch geschlagen
  • ein Urkunde mit der Feder geschrieben
  • mit dem Schrupphobel ein Brett begradigt
  • mit dem Messer Holznägel geschnitzt (ohne Verletzungen) =)
  • aus Topfen und gelöschtem Kalk einen Kaseinleim hergestellt

Gemeinsam haben wir daraus einen Rahmen hergestellt, auf dem die Urkunde mit dem geschmiedeten Nagel befestigt wurde. Das Gemeinschaftswerk hat jede Klasse als Erinnerung mitgenommen.

Bogenschütze

Rudi zeigte mit vollem Einsatz Bogenschießen, Pfeile und Hintergründe des Fernkampfes im Mittelalter in seinem interaktiven Vortrag.

Ritter

Auf der sechsten Station wurden einige Kinder gerüstet und mit viel Spaß die Eigenschaften der Rüstungsteile gezeigt. Nach dem großen Finale gab es noch eine letzte Möglichkeit für ein kühlendes Eis, danach gings zurück zum Zug.

Eindrücke

Ein paar Eindrücke von der Burgruine bei Tag und Nacht, im Mondlicht waren die Hirschkäfer gar nicht so gut zu sehen. Am letzten der drei Tage haben Hitze, Anstrengung und mentale Abwesenheit uns zu einer Tanzeinlage gebracht. Falls jemand aus der Mittelalterszene fragt: es gibt davon KEIN Video. 😉

Danke

Ganz besonders danken wir der Arbeitsgruppe Schlossberg, die mit Organisation, Transport und mentaler Unterstützung das alles ehrenamtlich erst möglich macht.
Hier die Links zu den beteiligten Gruppen, die mit viel Einsatz dieses schöne Event immer wieder möglich machen.

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